Der Ausverkauf der Alpenrepublik
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14. Juni 2011
Das schlägt doch dem Fass den Boden aus! Die vom Staat betriebene Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), eine sogenannte Schuldenauslagerungsgesellschaft, will allen Ernstes zwei Berge in Osttirol, die derzeit in ihrem Eigentum stehen, an Meistbietende verkaufen. Ein Sprecher der BIG erklärte in einem TV-Interview, dass wirtschaftliches Handeln an oberster Stelle stehe. Und da müssten gegebenenfalls auch Berge zu Geld gemacht werden. Ist das nicht Verrat am Vaterland? Wäre die BIG in allen ihren wirtschaftlichen Belangen so gescheit, müsste sie bestimmt nicht diese zwei Berge um lumpige gut 100.000 Euro verkaufen. Allein der Gedanke grenzt schon an kriminelles Handeln. Den österreichischen Staatsbrügern redet man ein, sie sollen im Land kaufen und die eigene Produktion und Wirtschaft stärken und stützen. Die staatlich orientierte BIG kennt kein Pardon, wenn es um Muttererde geht und würde bedenkenlos an jeden verkaufen.
Österreich ist das erste Land, in dem der Wahnwitz des Ausverkaufs derart vorangetrieben wird. Nicht einmal die bankrotten Griechen sind auf eine so absurde Idee gekommen.
Aber vielleicht liegt es ganz einfach daran, dass wir zu wenige Heilanstalten und zu viele geistig Abnorme haben....Die Republik kann gewiss viele Dummköpfe aushalten, doch zu viele sollten es auch nicht werden!

