Junikäfer im Blütenstaub
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01. Juni 2009
Am 1. Juni hat sich der erste Junikäfer auf dem Hügel niedergelassen. Kaum zu erkennen ist er, so dick haftet der Blütenstaub an seinem kleinen Körper. Der Junikäfer heißt auch Gerippter Brachkäfer. Er ernährt sich von den Blättern der Bäume und Sträucher. Wird eine Pflanze welk oder vertrocknet sie ohne erklärbare Ursache, deutet dies auf die Larve des Junikäfers hin, welche die Wurzeln der Pflanzen annagt. Das Vergilben einzelner Stellen im Rasen oder auf der Wiese ist ebenfalls ein Hinweis auf die Larven des Junikäfers. Prinzipiell kann man sagen, dass der Junikäfer die kleinere Form des Maikäfers ist.
Der Junikäfer wird zwischen 14 und 18 mm groß. Er begibt sich nach dem Schlüpfen im Frühjahr auf Nahrungs- und Partnersuche (meist in der Abend- und Morgendämmerung). Nach der Befruchtung des Weibchens legt dieses ihre Eier in den Boden ab. Daraus schlüpfen die Larven (Engerlinge). Diese fressen die Wurzeln der Pflanzen ab. Je größer und älter die Engerlinge sind, desto mehr Schaden richten siean. Die Engerlinge verpuppen sich nach zwei Jahren.
Igel, Maulwurf, Vögel, Laufkäfer etc rücken den kleinen Kerlen zu Leibe. Feuchter Boden fördert die Vermehrung, da es Eier und Larven feucht brauchen.

