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Herbst 2007

  • Erstellt: 6. April 2008

Die Wühlmausplage

Während des Sommers waren wir mit unserem Solar-Wühlmauswächter sehr zufrieden. Wahrscheinlich, weil es gar keine Wühlmäuse gab. Doch dann ging es los. Die Invasion der Wühlmäuse wurde immer unlustiger. Sie gruben ihre Gänge 10cm neben dem Wühlmausschreck vorbei. Für mich ein Zeichen, dass diese Geräte komplett sinnlos sind. Schade um jede Investition.

Doch auch Wühlmausfallen oder Gifte tragen nur spärlich zu einer Lösung bei. Im Internet kann man über universitäre Studien in der Schweiz nachlesen. Sie beweisen, dass gegen Wühlmäuse praktisch kein Kraut gewachsen ist. Hat man sie bekämpft, zählt das Gebiet nach wenigen Wochen schon wieder die gleiche Populationsstärke. Einzig und allein hilft eine massive Barriere (Blech oder Beton), mindestens 40cm in den Boden versenkt und ebenso hoch. Ist damit der Garten lückenlos umgeben, kann man ihn wühlmausfrei machen und hat dann seine Ruhe vor den lästigen Nagern.

Wir haben keine Barriere, dafür aber jetzt sehr lockeren Boden. Und die Ernteerträge hielten sich teilweise in Grenzen. Wird der kommende Winter nicht kalt genug, dann sehen wir für 2008 schon schwarz.

Ideal wären Wühlmäuse, die Nacktschnecken fressen, aber das gibt es leider nicht.

Am 05.04.08 gelang uns diese Aufnahme. Obwohl es noch kein Loch im Beet gab, war die Maus innerhalb von fünf Sekunden im Boden verschwunden. Sie war etwa 15cm lang und sicher 7cm dick. Dicht neben ihr entfernten wir einen ehemals schönen Rosenstock - er hatte keine Wurzeln mehr.