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Nach der Hitzewelle

  • 10. August 2013

Etwa drei Wochen lang täglich über 30 Grad, das ist ganz schön viel im Alpingarten. Doch Pflanzen und Gemüse haben die Hitzewelle gut überstanden.

Die beiden Rhododendren haben sich übrigens auch sehr gut erholt. Sie litten ja stark unter zusammengerollten braunen Blättern, die dann abfielen. Zuerst vermuteten wir Zikaden, denen wir mit Gelbtafeln zu Leibe rückten. Wahrscheinlich stimmte das auch, war aber nicht die alleinige Ursache. Aufgrund der Fraßstellen kam der Dickmaulrüssler (also der Rüsselkäfer) in Frage. Ein unangenehmer Zeitgenosse, sehr klein und schlecht auszumachen. Eher in der Nacht unterwegs. Bei kleinsten Bewegungen lässt er sich auf den Boden fallen und ist spurlos verschwunden. Die Larven leben sowieso im Boden und sind kaum zu sehen.

Das ideale Gegenmittel sind Nematoden, auch Älchen genannt, also Fadenwürmer. Ebenfalls so klein, dass man sie nicht sehen kann. Sie schlüpfen in die Käferlarven und setzen sie außer Gefecht. Wenn es keine Larven mehr gibt, verhungern die Fadenwürmer, und der Urzustand ist wieder hergestellt. Im Gartencenter Dehner kaufte ich einen Gutschein von der Fa. Compo um etwa 17 Euro. Es ist alles genau beschrieben, wie etwa die Anwendungszeit von Frühling bis Juni. Die Lieferung lässt sich recht genau zeitlich fixieren. Den Inhalt des kleinen Päckchens gab ich in eine Gießkanne mit Wasser und begoss damit den verdächtigen Boden. Und siehe da - es hat geholfen. Wie lange der Zustand anhält, weil ich nicht. Es kommt immer drauf an, wie viele Rüsselkäfer in der Nachbarschaft sind und was die Nachbarn dagegen tun. - Die Aufnahmen der beiden Rhododendren stammen vom 10.08.2013.